Verbaler Musketier von obsessiver Unverblümtheit

Zum 57. Geburtstag von David Feherty …

David Feherty ist eine grandiose Type. Eine echte Marke. Eine Kodderschnauze. Ein David Letterman oder Jay Leno der Golf-Medien. „Jon Stewart in Golfschuhen” nannte ihn mal der Orlando Sentinel. Seine Auftritte als Spieler-Ansager bei Turnieren sind Internet-Hits, Interviewfragen und Gesprächsanmerkungen regelmäßig Schenkelklopfer, seine Sprüche nahezu legendär.

Tiger Woods zwischen 1997 und 2005 Golf spielen zu sehen, war, als würde man ein Wesen aus einer anderen Welt erleben. Mein Job ist es, vorherzusagen, was Spieler in einer bestimmten Situation tun, und nie hielt ich mich dafür weniger geeignet als bei ihm. Von seiner Sorte gab‘s keine zwei auf Noahs Arche.

Heute hat Feherty Wiegenfest. Er wird 57. Es ist kein runder Geburtstag, eine Laudatio drängt sich nicht wirklich auf. Aber man soll die Feste bekanntlich feiern, wie sie fallen. Erst recht als bekennender Feherty-Fan. Weiterlesen

Bob Jones: „Gesicht eines Engels, Gemüt eines Wolfs“

Über den größten Golfer seiner, wenn nicht aller Zeit, den Mitbegründer von Augusta National und Masters …

Silberwaren: Bob Jones 1930 mit den Trophäen des Grand Slam. ©: mib

Kostbare Silberwaren: Robert Tyre Jones Jr. 1930 mit den Major-Trophäen seines Grand-Slam-Triumphs. ©: mib

Es gibt wohl kaum einen Sportplatz auf der Welt, der so mit einer Person verbunden ist wie Augusta National mit Bobby Jones. Wobei: Niemand nannte ihn „Bobby“ zu seiner Zeit, allenfalls Bob, zumeist war er Mr. Jones, Sir. Wie auch immer, sein Name steht für einen herausragenden Kurs und ein einzigartiges Turnier, aber zuvorderst für feinstes Golfspiel und untadeligen Sportsgeist. Genau deshalb hat der Golf-Held aus Georgia auch stets betont, dass er gar nicht die treibende Kraft hinter Augusta und dem Masters gewesen sei. Jones träumte zwar von alldem, war aber viel zu bescheiden, um sich derart hervorzutun.

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