Nach dem Major ist vor dem Major

Was vom Masters übrig blieb …

So, die „Bundesgartenschau“ in Augusta ist für dieses Jahr beendet. Es war dank des Durchmarschs von Jordan Spieth ein ebenso langweiliges wie vergnügliches Masters 2015, das neue „American Idol“ darf sich auf lukrative Monate freuen, Experten haben den enorm gestiegenen Werbewert des Texaners flugs auf geschätzte Jahreseinnahmen von 25 Millionen Dollar hochgerechnet. Die restlos enthusiasmierte US-Journaille gräbt bis in die Windeljahre nach allen verfügbaren Belegen für den untadeligen Charakter des jungen Mannes, sämtliche Sponsoren reiben ihre Daumen und Zeigefinger aneinander.

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Heitere Klänge fürs „Hochamt“ in Augusta

Das 79. Masters hat begonnen …

Es ist ein leichtes, heiteres, melodisches Geklimpere und Gezupfe – und wohl die weltberühmteste Erkennungsmelodie eines Sportereignisses. Wie das Major und sein „himmlischer Platz“ (Altmeister Gary Player), so ist auch die Melodie zum Masters ein Evergreen. Nicht ganz so tradiert wie das seit 1934 an gleicher Stelle ausgetragene Turnier, aber immerhin erklingt „Augusta“ seit nunmehr über 30 Jahren.

Augusta Clubhaus

Augustas Clubhaus in der Dämmerung: Fama und Fakten. Foto: http://www.masters.com

1981 fiel dem amerikanischen Songschreiber Dave Loggins, um drei Ecken verwandt mit dem wesentlich berühmteren Sänger Kenny Loggins und Musiklieferant u. a. für Country-Star Kenny Rogers, die Notenfolge ein. Beim ersten Besuch des Masters, an Loch 14, genannt „Chinese Fir“, dem Botaniker auch als „Spießtanne“ oder „Cunninghamia lanceolata“ bekannt. Weiterlesen