Europa muss den „Henkelmann“ bei den Amis lassen

Nachlese zum 41. Ryder Cup im Hazeltine National Golf Club …

Nach acht Jahren und drei Niederlagen in Serie gehört der Ryder Cup bis 2018 jetzt wieder dem Team USA. Mit drei Punkten Rückstand aus den Vierern in die abschließenden Einzel gestartet, war Europa zu keinem Zeitpunkt des Sonntags der Titelverteidigung wirklich nahe und muss den kleinen goldenen „Henkelmann“ bis Paris 2018 bei den Amis lassen. Dennoch erscheint das letztliche 17:11 für „Team Rot“ deutlicher, als die Auseinandersetzung angesichts einiger knapper Duelle wie denen von Justin Rose gegen Rickie Fowler oder Chris Wood gegen Dustin Johnson wirklich verlief.

Vor allem zwei epische, mitreißenden Duelle

Gekennzeichnet war der Schlusstag im Hazeltine National Golf Club jedoch vor allem von den epischen und mitreißenden Zweikämpfen zwischen Rory McIlroy und Patrick Reed mit dem geringfügig besseren Ende für den US-Profi sowie zwischen Sergio Garcia und Phil Mickelson, die das Match nach insgesamt 19 Birdies und jeweils 63 Schlägen (neun unter Par) schließlich teilten.

Tied an epic duel: Phil Mickelson and Sergio Garcia

Auch Martin Kaymer gestaltete sich einen versöhnlichen Abschluss des Kontinentalwettstreits. Nach drei Niederlagen in den Vortagen und einen anfänglichen Drei-down-Rückstand schlug der Rheinländer den amerikanischen Olympiadritten Matt Kuchar doch noch mit „1 up“ und holte so den elften und letzten Punkt für Europa. Der 41. Ryder Cup war zu diesem Zeitpunkt freilich längst entschieden, nachdem ausgerechnet Ryan Moore, Empfänger der vierten und letzten US-Wildcard, den insgesamt schwach und unglücklich agierenden europäischen „Pick“ Lee Westwood doch noch niedergerungen hatte. Weiterlesen

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