Baltusrol meldet Land unter! „Nachsitzen“ droht

Zum Sonntag der 98. PGA Championship …

Stundenlang im Clubhaus abhängen, Spannung und Fokus hochhalten, dann doch die Absage: Für die Spieler sind solche Regenpausen wie gestern bei der 98. PGA Championship echte Nervenspiele. Und dann die Aussicht auf einen gestauchten Zeitplan mit einer Menge Golf hintereinander. Für Martin Kaymer freilich ist es geradezu „ideal, eventuell 36 Löcher an einem Tag zu spielen“: „Für richtig fitte Jungs kein Problem.“ Nicht zuletzt meint er auch die mentale Stärke. >>>

Der regennasse Baltusrol Golf Club

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Favoriten bringen sich in Stellung

Vor dem Moving Day der 98. PGA Championship …

Ein bisschen verkehrte Welt vor dem „Moving Day“ dieser 98. PGA Championship: Der eine traf in zwei Runden bloß 15 Fairways und 53,5 Prozent der Grüns „in regulation“, der andere ist allenfalls schlagstatistisches Mittelmaß und verpasste bei den bisherigen drei Majors jedes Mal den Cut. Dennoch führen Jimmy Walker und Robert Streb bislang im Baltusrol Golf Club die Stars vor und jetzt das Feld ins Wochenende. Hinter den beiden Amerikanern ballen sich die Favoriten. >>>

The Wanamaker Trophy at the PGA Championship

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Martin Kaymer lässt wieder hoffen

Zum zweiten Tag der 98. PGA Championship …

Die Hoffnung blüht wieder: Nach Martin Kaymers formidabler Auftaktrunde mit 66 Schlägen und vier unter Par bei dieser 98. PGA Championship bemühten die Statistiker flugs den Vergleich zu einem anderen Golfer aus Festlandseuropa. Sollte Kaymer im Baltusrol Golf Club tatsächlich gewinnen, dann hätte er nämlich ebenso wie vor ihm nur der legendäre Severiano Ballesteros mit spätestens 31 Jahren bereits drei Majorsiege auf dem Konto. >>>

Martin Kaymer

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Bestbesetzung beim Major-Leichtgewicht

Zum Auftakt der 98. PGA Championship …

Die Spieler loben den Platz und das anspruchsvolle, aber nicht brutale Set-up, erwarten einen deutlich „zweistelligen Siegerscore“ (Graeme McDowell) und „etliche heiße Runden mit sechs oder sieben unter Par“ (Phil Mickelson): Auch wenn die PGA Championship immer ein wenig als das Leichtgewicht unter den Majors gilt, verspricht diese 98. Auflage ein großartiges Turnier zu werden. Immerhin ist das Feld der 156 Akteure optimal besetzt: die Top-30 der Welt sind komplett am Start, 97 Profis aus den Top-100, 127 Spieler der Top-200.

98th PGA Championship at Baltusrol Golf Club

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Der fällige Majorsieger

Die Nachlese der 145. Open Championship …

Es war ein episches Ringen, eine Art Remake des „Duel in the Sun“ zwischen Tom Watson und Jack Nicklaus 1977 in Turnberry, und am Ende des Finalsonntags dieser 145. Open Championship waren die Kombattanten voll des gegenseitigen Lobes. Während Phil Mickelson davon sprach, gegen „unglaubliches Golf“ verloren zu haben („Er hat das Major verdient, leider auf meine Kosten“), sagte Triumphator Henrik Stenson: „Die Qualität des Kampfs mit Mickelson hat mich förmlich zum Sieg getrieben! Mir war klar, dass er zu keiner Zeit aufgeben würde, und so wusste ich, dass ich bis zum Ende Druck machen musste.“ >>>

Henrik Stenson, Champion Golfer of the Year 2016

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Stoizismus versus Emotion

Zum Finaltag der 145. Open Championship …

Es hat was von Matchplay: Der Kampf um den Claret Jug ist zum Duell geworden, Henrik Stenson will sein erstes Major, es wäre das erste für einen Skandinavier überhaupt, „und längst fällig“. 18 Loch lang tauschten der Schwede und Phil Mickelson schon gestern Schlag um Schlag aus, am Ende lag Stenson knapp vorne, der Kontrahent („Ich hatte nicht meinen besten Tag“) verlor seine Erst- und Zweitrundenführung. Heute ist „Showdown“: „Iceman“ Stenson gegen „Lefty“ Mickelson, der Taktiker gegen den Magier, Stoizismus gegen Emotion …

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Schottenwetter gebiert neue Protagonisten

Zum dritten Tag der 145. Open Championship …

Der Cut ist gemacht, die Besetzung der Hauptrollen wechselt: Statt Jason Day, Dustin Johnson, Jordan Spieth und Rory McIlroy heißen die Protagonisten dieser Open auf dem Linkskurs von Royal Troon nun Henrik Stenson und Søren Kjeldsen. Die beiden „Nordmänner“, Schwede der ein, Däne der andere, sorgten an einem nass-kalt-stürmischen zweiten Tag in mithin typischem Schottenwetter für die Aufsehen erregenden Vorstellungen. Es hat übrigens noch nie ein Skandinavier ein Major gewonnen!

Stenson spielte mit sechs unter Par (65) die beste, Kjeldsen bei seiner 68 die einzige bogeyfreie Runde. Dazu gesellt sich noch der Amerikaner Keegan Bradley (ebenfalls 68 am Freitag). Mit einem bzw. je drei Schlägen Rückstand ist dieses Trio dem US-Altmeister Phil Mickelson dicht auf den Fersen, der 46-jährige fünffache Majorsieger trotzte den widrigen Umständen eine 69 (-2) ab und notiert zehn Schläge unter Par fürs Turnier.

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