Europa braucht wieder mal ein Wunder, eins wie 2012!

 

Zum Finaltag des 41. Ryder Cup im Hazeltine National Golf Club …

Ein entfesselter Rory McIlroy als Motor und Punktegarant des europäischen Teams, ein an der Seite des Weltranglistendritten grandios debütierender Thomas Pieters sowie aufkeimende Kritik an Lee Westwood, Martin Kaymer und damit letztlich auch an Kapitän Darren Clarke: Das sind die Schlaglichter vor dem„Showdown“ in Hazeltine. Mit einem Drei-Punkte-Rückstand geht der Titelverteidiger aus der alten Welt in die abschließenden Einzel. Nur fünf Zähler braucht Gastgeber USA für den Gewinn des Ryder Cups nach drei Niederlagen in Serie, deren 7,5 benötigt„Team Blau“, um den goldenen „Henkelmann“ wieder mit heim zu nehmen.

Rory McIlroy

„Play it again, Martin!“

Clarke bietet seine Besten gleich zu Beginn auf, McIlroy, Henrik Stenson, Pieters, Justin Rose, es geht ums vielzitierten Momentum nach der Vierball-Pleite von Freitag Nachmittag mit nur einem Sieg, der Skipper will die Amerikanern direkt das Fürchten lehren. Doch US-Pendant Davis Love III hat’s geahnt und hält mit Patrick Reed und Jordan Spieth zuvorderst dagegen. Kaymer ist in der vorletzten Partie gesetzt, soll gegen Matt Kuchar spielen. Und sofern dieses 41. Kontinentalduell bis dahin nicht schon entschieden ist, kann nach seinem Siegputt von Medinah 2012 die Devise nur lauten:„Play it again, Martin!“

Sonst noch Wissenswertes zum dritten Tag in Hazeltine:

Empörung bei Rory McIlroy: US-Fans bei Ryder Cup daneben

Allerlei aus Hazeltine: Europas Kapitän ist optimistisch und McIlroy begeistert von Pieters, dazu kritische und aufmunternde Töne vor dem Finale beim Ryder Cup 2016.
Sie grölen und pöbeln, bejubeln missglückte Schläge der Gäste und brüllen Schimpfworte in Richtung Europa: Selbst die US-Medien konstatieren den Fans in Hazeltine ein schlechtes Benehmen, wie es bislang in dieser Form beim Ryder Cup nicht vorgekommen sei. Unschöner Höhepunkt war gestern Nachmittag eine Schimpfattacke gegen Rory McIlroy. >>>

Weitere Informationen zum 41. Ryder Cup finden sich hier:

Darren Clarke: „Ich bin ungeheuer stolz auf meine Jungs!“

Allerlei vom Ryder Cup: Kaymer und Willett hatten einen „harten Tag“, McIlroy lädt Fans „zur Show“ und Arnold Palmer ist überall. >>>

Dynamit für Hazeltine: Willetts Bruder beschimpft US-Fans

Allerlei vom Ryder Cup: Entsetzen bei Kapitän Clarke, McIlroy ist Punkte-Favorit, Mickelson sorgt bei Amerikanern für Aufregung. >>>

Pärchenspiele in Hazeltine: Rose und Stenson als Eisbrecher?

Love III und Mickelson sind voll des Lobes für den Vize-Kapitän. Montgomerie fürchtet einschüchternde Wirkung auf Europas Rookies beim Ryder Cup 2016. >>>

„Oh Käpt‘n, mein Käpt‘n“: Repräsentant und Blitzableiter

Was sind die Aufgaben des Ryder-Cup-Teamchefs, welchen Einfluss hat er wirklich? Vom peniblen Langer bis zum abgewatschten Watson. >>>

Ryder Cup in Hazeltine: Am See wollen die Amis ihre Revanche

Der Schauplatz des 41. Kontinentalwettstreits ist ein mächtiger, langer und hügeliger Kurs. Außerdem nass – auf neun Löchern ist Wasser im Spiel. >>>

Und im Blog:

„Match mit herzlichem Einfluss auf die zivilisierte Welt“

Cup-Gründer Samuel Ryder: Umtriebiger Kaufmann, engagierter Philanthrop …
Die Trophäe ist golden, aber klein, 43 Zentimeter nur hoch, 22,8 Zentimeter von Henkel zu Henkel und 1,8 Kilogramm schwer. Ein „Pokalchen“ eher. Doch alle zwei Jahre elektrisiert der Ryder Cup die Golfwelt, und sein Schöpfer wäre begeistert über die Aufmerksamkeit, die dem professionellen Golfspiel zuteil wird. >>>

 

41st Ryder Cup Matches, Tee 1

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The 41st Ryder Cup Matches are under way

Zum Auftakt im Hazeltine National Golf Club …

Schluss mit Geplänkel und Vorfeld-Scharmützeln, der Ryder Cup 2016 ist im Gange, im Hazeltine National Golf Clubs hat Europas Olympiasieger Justin Rose die Vormittags-Foursomes eröffnet. Aktuelle Nachrichten zum Auftakt >>>:

Dynamit für Hazeltine: Willetts Bruder beschimpft US-Fans

Allerlei vom Ryder Cup: Entsetzen bei Kapitän Clarke, McIlroy ist Punkte-Favorit, Mickelson sorgt bei Amerikanern für Aufregung.
Unruhe im europäischen Team: Auslöser ist Pete Willett, Bruder von Masters-Champion Danny Willett, der sich im englischen Online-Magazin „National Club Golfer“ zum Ryder Cup äußerte und dabei in derben Worten über die US-Fans herzog. >>>

Weitere Informationen zum 41. Ryder Cup finden sich hier:

Pärchenspiele in Hazeltine: Rose und Stenson als Eisbrecher?

Love III und Mickelson sind voll des Lobes für den Vize-Kapitän. Montgomerie fürchtet einschüchternde Wirkung auf Europas Rookies beim Ryder Cup 2016. >>>

„Oh Käpt‘n, mein Käpt‘n“: Repräsentant und Blitzableiter

Was sind die Aufgaben des Ryder-Cup-Teamchefs, welchen Einfluss hat er wirklich? Vom peniblen Langer bis zum abgewatschten Watson. >>>

Ryder Cup in Hazeltine: Am See wollen die Amis ihre Revanche

Der Schauplatz des 41. Kontinentalwettstreits ist ein mächtiger, langer und hügeliger Kurs. Außerdem nass – auf neun Löchern ist Wasser im Spiel. >>>

Und im Blog:

„Match mit herzlichem Einfluss auf die zivilisierte Welt“

Cup-Gründer Samuel Ryder: Umtriebiger Kaufmann, engagierter Philanthrop …
Die Trophäe ist golden, aber klein, 43 Zentimeter nur hoch, 22,8 Zentimeter von Henkel zu Henkel und 1,8 Kilogramm schwer. Ein „Pokalchen“ eher. Doch alle zwei Jahre elektrisiert der Ryder Cup die Golfwelt, und sein Schöpfer wäre begeistert über die Aufmerksamkeit, die dem professionellen Golfspiel zuteil wird. >>>

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Der fällige Majorsieger

Die Nachlese der 145. Open Championship …

Es war ein episches Ringen, eine Art Remake des „Duel in the Sun“ zwischen Tom Watson und Jack Nicklaus 1977 in Turnberry, und am Ende des Finalsonntags dieser 145. Open Championship waren die Kombattanten voll des gegenseitigen Lobes. Während Phil Mickelson davon sprach, gegen „unglaubliches Golf“ verloren zu haben („Er hat das Major verdient, leider auf meine Kosten“), sagte Triumphator Henrik Stenson: „Die Qualität des Kampfs mit Mickelson hat mich förmlich zum Sieg getrieben! Mir war klar, dass er zu keiner Zeit aufgeben würde, und so wusste ich, dass ich bis zum Ende Druck machen musste.“ >>>

Henrik Stenson, Champion Golfer of the Year 2016

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Phil Mickelsons „herzerweichender“ Moment

Zum zweiten Tag der 145. Open Championship …

Die Kollegen bei „Golf Digest“ haben geschrieben, Phil Mickelson hätte „mit der Golfgeschichte geflirtet“: Das ist ein bisschen übertrieben, der fünffache Majorsieger versuchte sich ja nicht gleich am Grand Slam, er hatte „bloß“ das neunte Birdie seines makellosen Auftaktumlaufs bei dieser Open Championship auf dem Putter, es wäre die erste 62er-Runde bei einem Major gewesen. Indes, der Ball aus fünfeinhalb Metern Distanz kreiste auf der Kante fast ein Mal rund ums Loch, aber fiel nicht.

So blieb es lediglich beim neuen Platzrekord für Royal Troon sowie einem „herzerweichenden“ Augenblick für den 46-jährigen Linkshänder. Und der Führung natürlich.

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„Monty“ hatte die Ehre auf Royal Troon

Zur 145. Open Championship …

Dem Lokalmatadoren gebührte der erste Schlag: Mit einem satten Eisenabschlag an den linken Rand des ersten Fairways hat Colin Montgomerie die 145. Auflage des ältesten Majors der Welt eröffnet. Eine verdiente Ehre, auch wenn Schlag Nummer zwei in einen Pottbunker ging, ist der 53-jährige Schotte doch ein echtes „Kind“ von Royal Troon, das seit 1923 zum neunten Mal die Open Championship ausrichtet.

The Open Championship 2016 at Royal Troon

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Das Masters: Ein „Evergreen“ zum 80. Mal

Im Augusta National Golf Club ist wieder „Hochamt“ …

Die Ehrenstarter haben ihres Amtes gewaltet, das 89-köpfige Feld geht auf die Masters-Reise: Zum 80. Mal seit 1934 wird ab heute beim ersten Major des Jahres der Träger des Green Jacket ausgespielt. Auf dem „grünsten Golfplatz der Welt“ flogen übrigens nur zwei Ceremonial Shots, der 86-jährige Arnold Palmer hat Schulter und verzichtete auf den Abschlag, ließ es sich aber nicht nehmen, Jack Nicklaus (76) und Gary Player (80) am ersten Abschlag Gesellschaft zu leisten. Das Triumvirat verkörpert übrigens insgesamt 33 Majorsiege.

 

Alles weitere zum Masters aus Sicht dieses Blogs findet sich hier:

„Scherben“ bringen Glück? Jordan Spieth zerdeppert Driver

Allerlei vom Masters: Das perfekte Dinner, der tiefstapelnde Favorit, Augusta als Kinderspielzeug, witzige Dialoge, schöne Bilder.
Holpriger Auftakt für den Titelverteidiger: Ausgerechnet beim letzten Training vor dem Masters zerdepperte Jordan Spieth sein langgedientes und bewährtes Holz eins. >>>

Eine Runde über Augusta National: „Der Himmel auf Erden“

Neben den Masters-Startern dürfen sich manchmal auch Promis und sonstige Glückliche auf dem ge- und berühmten Parcours versuchen.
Wie das wohl wäre, Augusta National zu spielen? Eine Runde auf dem ge- und berühmten, für „Normalsterbliche“ fast unzugänglichen Masters-Geläuf: Der „Golfhimmel“ auf Erden, sagen welche, die auserwählt waren. Eingeladen muss man werden. Im Augusta National Golf Club geht alles nur von oben herab. >>>

Von Ausbeutung bis Corn Whiskey: Ein Augusta-Krimi

Zum Masters-Jubiläum: Die dunkle Seite von Augusta verpackt in einen dreiteiligen Roman. Tauchen Sie ein in ein Stück Golfgeschichte.
„Master Roberts. So nannte ihn mein Großvater. Manche durften Cliff sagen. Clifford Roberts war die treibende Kraft hinter Augusta National: dünkelhaft, opportunistisch, selbstherrlich. Für meinen Großvater Bowman Milligan indes war er wie ein Vater. >>>

Sicherheit beim Masters: Mehr Sheriffs für Augusta National

Favorit Day meldet sich fit, Tingel-Pro Herman kommt als Letzter, zwei glückliche Väter dürfen spielen. Die Back Nine zum Masters.

Nach den Terroranschlägen der jüngeren Vergangenheit wurden die Sicherheitsmaßnahmen beim 80. Masters noch einmal signifikant erhöht. „Die heutigen Terroristen halten ständig Ausschau nach neuen Gelegenheiten, um Schrecken zu verbreiten“, sagte Captain Scott Gay vom zuständigen Sheriffs-Büro… >>>
Sechs Plätze und viel Historie: Tipps für eine gelungene Augusta-Golf-Woche auch abseits des „Elysiums“ an der Magnolia Lane.
Sie gehören nicht zum Kreis derjenigen, die ein Mitglied des Augusta National Golf Club persönlich kennen und auf eine Runde ins Golf-„Elysium“ eingeladen werden? Sie wollen sich schon gar nicht am Wettbieten auf dem Ticket-Schwarzmarkt beteiligen, um wenigstens als Patron den „heiligen Boden“ zu betreten? Kein Grund, nicht doch nach Georgia zu reisen! >>>

Die 18… besten Golflöcher der Welt

Faszinierend, einschüchternd, betörend, verblüffend: Die ganz großen Golflöcher dieser Welt spielen mit uns, nicht wir spielen sie. >>>

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Dazu Wissenswertes im Blog:

Allerlei zum Masters: Der Club, das Turnier …

Allerlei zum Masters: Die Anfänge …

Augusta und das Masters: Grandioser Anachronismus

 

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Nach dem Major ist vor dem Major

Was vom Masters übrig blieb …

So, die „Bundesgartenschau“ in Augusta ist für dieses Jahr beendet. Es war dank des Durchmarschs von Jordan Spieth ein ebenso langweiliges wie vergnügliches Masters 2015, das neue „American Idol“ darf sich auf lukrative Monate freuen, Experten haben den enorm gestiegenen Werbewert des Texaners flugs auf geschätzte Jahreseinnahmen von 25 Millionen Dollar hochgerechnet. Die restlos enthusiasmierte US-Journaille gräbt bis in die Windeljahre nach allen verfügbaren Belegen für den untadeligen Charakter des jungen Mannes, sämtliche Sponsoren reiben ihre Daumen und Zeigefinger aneinander.

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