Schottenwetter gebiert neue Protagonisten

Zum dritten Tag der 145. Open Championship …

Der Cut ist gemacht, die Besetzung der Hauptrollen wechselt: Statt Jason Day, Dustin Johnson, Jordan Spieth und Rory McIlroy heißen die Protagonisten dieser Open auf dem Linkskurs von Royal Troon nun Henrik Stenson und Søren Kjeldsen. Die beiden „Nordmänner“, Schwede der ein, Däne der andere, sorgten an einem nass-kalt-stürmischen zweiten Tag in mithin typischem Schottenwetter für die Aufsehen erregenden Vorstellungen. Es hat übrigens noch nie ein Skandinavier ein Major gewonnen!

Stenson spielte mit sechs unter Par (65) die beste, Kjeldsen bei seiner 68 die einzige bogeyfreie Runde. Dazu gesellt sich noch der Amerikaner Keegan Bradley (ebenfalls 68 am Freitag). Mit einem bzw. je drei Schlägen Rückstand ist dieses Trio dem US-Altmeister Phil Mickelson dicht auf den Fersen, der 46-jährige fünffache Majorsieger trotzte den widrigen Umständen eine 69 (-2) ab und notiert zehn Schläge unter Par fürs Turnier.

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Phil Mickelsons „herzerweichender“ Moment

Zum zweiten Tag der 145. Open Championship …

Die Kollegen bei „Golf Digest“ haben geschrieben, Phil Mickelson hätte „mit der Golfgeschichte geflirtet“: Das ist ein bisschen übertrieben, der fünffache Majorsieger versuchte sich ja nicht gleich am Grand Slam, er hatte „bloß“ das neunte Birdie seines makellosen Auftaktumlaufs bei dieser Open Championship auf dem Putter, es wäre die erste 62er-Runde bei einem Major gewesen. Indes, der Ball aus fünfeinhalb Metern Distanz kreiste auf der Kante fast ein Mal rund ums Loch, aber fiel nicht.

So blieb es lediglich beim neuen Platzrekord für Royal Troon sowie einem „herzerweichenden“ Augenblick für den 46-jährigen Linkshänder. Und der Führung natürlich.

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